Der Countdown läuft….

Die letzten Vorbereitungen sind in vollem Gange…

Die Packliste ist geschrieben und der Vorsatz sich daran zu halten gefasst, erste Kleiderstapel sind auf dem Gästebett sortiert (dabei wurden die Mengenangaben auf der Packliste schon mal grosszügig relativiert) und der Kühlschrank wird auch immer leerer.

Am Donnerstag geht’s los….!!!!

Wir sind gespannt und etwas aufgeregt 😉

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Die Sache mit der Bildrotation

Nein, das ist kein Reisebeitrag, aber ein Beitrag zu den Beiträgen, oder so ähnlich…auf jeden Fall etwas für Technik Interessierte….

Wie auch immer, nachdem ich mir die halbe Nacht wegen einem technischen Problem um die Ohren geschlagen habe, verspüre ich nun das Bedürfnis darüber zu berichten. Und schliesslich ist das ja ein Blogg. Lesen kanns ja wer will.

Also, dann mal von vorne. Seit ich unsere Homepage, diesmal einfachheitshalber mit dem CMS von WordPress, wieder in Betrieb genommen habe, stellte sich beim testen heraus, dass einige der eingefügten Bilder je nach Gerät (PC, Smartphone, iPad, ….) verdreht dargestellt werden. Sprich unsere Kinder rannten plötzlich senkrecht die Fussböden hoch oder fuhren mit dem Velo die ebenso senkrechte Strasse herunter. Wer unsere Kids kennt, weiss wie unglaubwürdig das ist. Das Problem war, dass verschiedene Geräte nach dem Upload die Fotos mit unterschiedlicher Ausrichtung anzeigten. Auf dem iPad korrekt, auf dem PC falsch oder umgekehrt. Das heisst, je nachdem, wurden die Orientierungs-Informationen aus den EXIF Tags der Bilder übernommen oder eben nicht. Und je nach Kamera App oder Art des Uploads (aus der Dropbox, aus der Handygalerie, …) war die Sachlage nochmals unterschiedlich. Nur schon das herauszufinden und zu verifizieren hat mich über eine Stunde gekostet. Am Ende war klar, dass das CMS auf unserer Website dieses Problem lösen muss. Nachdem Dutzende von Plugins erfolglos installiert und durchgetestet waren, blieb nur noch die Notlösung, nämlich ein Plugin zu finden, welches sämtliche EXIF Informationen aus den Fotos entfernt und die Rotation der Fotos dann manuell direkt auf dem rudimentären Medieneditor von WordPress vorzunehmen. Das ist zwar aufwändig, aber die einzige Möglichkeit, wenn man die Bilder direkt von unterschiedlichen Geräten hochladen möchte (ein PC oder Notebook mit umfassenden lokalen Bildbearbeitungssoftware steht während dem Reisen ja nicht immer zur Verfügung). Also geht’s nochmals auf die Suche nach einem Pluggin. So scrolle ich also Nachts um halb Zwei gemütlich durch die Suchergebnisse „EXIF remove“ und stolpere nach gerade mal so gefühlten zwei Sekunden über dieses hier: Image Rotation Fixer. Halleluja! Mein Puls beschleunigt sich. Ich bin wieder hellwach. Nein, so ganz traue ich dieser Sache nun wirklich noch nicht und glaube es erst wenn ich es gesehen habe. Nach weiteren zwei Sekunden ist das Plugin installiert. Die Tests dauern dann nochmals ein paar Minuten und….

ES FUNKTIONIERT!!!!!!

Geschafft. So einfach kann es sein und so viele Stunden kann man damit verbraten.

Selig lasse ich mich ins Bett fallen und warte, nochmals eine gefühlte Ewigkeit bevor das Flimmern vor den Augen aufhört und das Gedankenkarussel bereit ist, sich dem ersehnten Schlaf hinzugeben.

Und wenn jetzt noch irgendjemand ein falsch gedrehtes Bild in unseren Beiträgen findet…BITTE BEHALTET DAS FÜR EUCH!

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Ein Gruss vom Jetlag

Nachdem wir um 17h gut am Flughafen in LA  gelandet sind und uns anschliessend im Hotel einquartiert hatten,  bestellten wir uns im Hotel-Restaurant eine Familienpizza. Niemand hatte Hunger. Wen wundert es? Unser Rhythmus war noch nicht umgestellt. Wer isst schon Morgens um 4 gerne Pizza mit einer ein zentimeterdicken Käseschicht. Also liessen wir uns ins Bett fallen und schliefen  schnell ein. Doch um 2h wachten wir alle auf. Der Dialog:

 

T: Mami……Maaaaaaaaamiiiiiii!!!!!

S: Hmmmmm?

T: ich ha hunger

N: ich au!

D: Pscht, schlafed wiiter

T: Maaaaaaami

S: Schlaf jetzt Timon

T: Mami ich will öppis säge

S: Mmmmh…..😩

T: Maaaaaaamiiiii!!!!!

S: ja, Timon….dänn säg….

T: ha sooooo fescht hunger, Mami

S: ha jetzt nüt, i 4h gits Zmorge….schlaf jetzt wiiiter

N: tschipfutschipfu…..blabberblabber

…….

…….

…….

N: Timon, chum mir gönd ächli mit euisne Rucksäck go spiele

S: jetzt lieged here und sind mal ruhig

T: Maaaaaaaaamiiiiiii!

S: schlaf jetzt Timon

T: Muss öppis säge

S: Also, was dänn

T: chasch d’Decki schön mache?

S: drfür shlafsch nacher!!! (was dann nicht der Fall war)

3:00

S: aauuuuuutsch! Min Zäie, dä ver….d….bl….. Hocker (nach dem Gang ins Bad)

T: Maaaaaaaaamiiiiiii! Ha soooo Hunger.

…….

…….

S: (im  Rucksack kramend) wo isch das bl…. Silserbrötli us em Flugzüg?

N: Mami, ich han aber au hunger…

D: han au no so es Brötli. Und ha au hunger

S: es hät no Pizza

……

……

3:50 (alle satt)

S: so, jetzt wird gschlafe

….

….

 

T: Maaaaaaaaamiiiiiii, will näbe dir liege!

S: nei

N: ich will au

D: ich gah is Bett vo dä Chind

T: Neeeeeeiiiiiiiiiiiii, will näbed s’Mami

S: also, ich gah zu dä Chind

…..

N: Tschipfutschipfu, Tschipfutschipfu, tüüüüt, tüüüt

T: roti rösli im garte, maierisli im …….

(irgendwann schläfts)

7:50

Tagwach…..

😐😪😜😑😁😂

Und für alle die noch nicht genug haben, hier noch ein paar Worte zur Reise:

Alles verlief wie am Schnürchen. Die Kinder haben sich vorbildlich benommen. Die Zwischenlandung in London war problemlos, wenn auch die Kontrollen etwas umständlich waren. Die in transparenten Beutel verstauten Flüssigkeiten wurden in andere transparente Beutel gesteckt. Hauptsache Compliance! Dafür interessierte sich Niemand für den vergessenen Nasenspray in meiner Hosentasche 😅.  Hier noch ein paar Impressionen:

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Unterwegs in Malibu

Nach der ersten harten Nacht im Flughafenhotel von LA, begann der Tag dann doch eher gemütlich. Um etwa 8:00 standen wir auf, genossen wenig später das reichhaltige Frühstücksbuffet und wurden dann einigermassen püntklich vom Road Bear Shuttle (unser Camper Vermieter) abgeholt. Kurz darauf wurde es uns dann definitiv zu gemütlich. Wir, die darauf brannten endlich unser Zuhause für die nächsten 7 Wochen zu begutachten, lernten, was es heisst im Stau vor Los Angeles festzustecken. Irgendwo hatte es einen Unfall gegeben. Mit viel Verspätung und erst am späten Nachmittag kamen wir bei der Vermietung an. Bis dann endlich alle Formalitäten erledigt waren und wir los durften war es schon fast Abend. Unser erstes Ziel hiess Walmart. Dort mussten wir unsere Bestellung abholen (Kindersitze, diverses Campingequipement) sowie unseren ersten Einkauf tätigen. Gesagt getan.

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Danach gings zu unserem ersten Campground, welcher sozusagen direkt am Meer in Malibu lag. Sozusagen, weil leider ein 4 spuriger Highway dazwischen lag….

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…aber für den ersten Abend war uns das egal. Wir waren einfach nur noch müde und froh darüber, das rückwärts einparken mit diesem riesen Schiff (zumindest von aussen, innen, so merkten wir bald, war der Platz gar nicht mal sooooooooo giganitisch 😉 ) problemlos von statten gegangen war.

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Der nächste Tag:

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Zum baden wars für uns zu kalt und zu wellig. Andere hat das nicht abgehalten. Trotzdem genossen wir diesen wunderschönen Nachmittag am Strand von Malibu in vollen Zügen.

Am Abend wollten wir dann voller Enthusiasmus den neu gekauften Grill in Betrieb nehemen. Schon beim Auspacken, erfassten uns erste leise Zweifel, ob das am selben Tag noch klappt. Es waren gefühlte 7000 Einzeilteile davon etwa 200 Schrauben und Muttern. Na ja, was erwartet man schon bei einem Gasgrill für 40$, trotzdem…

….an diesem Abend gab es feine Pasta mit einer leckeren Fertigtomatensauce 🙂

Auf nach San Diego

Früh, viel zu früh, wachten wir an diesem Sonntag auf. Um 6:00 waren alle schon quickfidel und wer mich kennt, weiss, dass dies fast schon ein Grund zum feiern ist. Wie auch immer, wenn wir schon mal alle wach sind, so dachten wir, können wir auch gleich früh los. Also kurz frühstücken, alle unsere 7 Sachen im Motorhome sichern und los gehts in Richtung San Diego. Bei herrlich wenig Verkehr erst mal durch LA und dann immer weiter Richtung Süden. Nahe San Diego am Mission Beach legten wir einen Stopp ein und genossen den schönen Park und die Kinder den grossen Spielplatz

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Danach führte unsere Route zum Cabrillo National Monument mit dem Old Point Loma Lighthouse und einer wunderbaren Aussicht auf die Stadt.

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Schliesslich erreichten wir unser Tagesziel, den Campingplatz in San Diego. Dieser war gleich beim Eingang mit einem Pool ausgestattet und Nuria hielt es keine Sekunde mehr im Camper aus. Kaum war der Motor aus, hatte sie die Badehose schon an und auf gings zum Plantschen. Anschliessend weihten wir unseren Grill, ganz nach amerikanischer Art, mit ein einer Ladung Burger ein. Die vermeintlichen grünen Peperonis, welche als Beilage gedacht waren, entpuppten sich als extrem scharfe Chillis 😉

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Den nächsten Tag widmeten wir San Diego. Allerdings war das Wetter nicht so ganz auf unserer Seite und so fuhren wir nur einige Sehenswürdigkeiten an, machten ein paar Fotos,

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während die Kids schliefen (jaaaa, extrem bequem und man beachte den Socken von Timon…die werden definitiv nicht mehr gewaschen)

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und machten es uns am Nachmittag auf dem Campground gemütlich. Es wurde etwas schöner und die Kinder wollten unbedingt wieder in den Pool.

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Es sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass 10 Meter neben dran die Strasse repariert wurde…

….mit einem Presslufthammer!!!

Abends erfreuten wir uns am chinesischen Buffet, für welches chinesische Landsleute wohl eher nur ein müdes Lächeln übrig gehabt hätten. Trotzdem, uns hat’s geschmeckt und dass auch Pommes und Co. angeboten wurden, war für unsere Kinder (und damit auch für uns) perfekt.

Morgen geht es weiter in den Joshua Tree Nationalpark. Wir freuen uns!

Machts gut und bis bald 🙂