Unterwegs auf malayischen Strassen und andere Besonderheiten in diesem Land

In einem guten Zustand sind sie, die Strassen von Malaysia, dass muss mal so gesagt weden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Ausser nach heftigen Regenfällen. Da kann es schon mal vorkommen, dass alles überschwemmt ist.

Über den Fahrstil hier lässt es sich streiten. Spannend sind die vielen runden Tafeln mit roter Umrandung und Zahl in der Mitte.

Die scheinen in erster Linie zur Zierde. Auch dann wenn in nächster Nähe ein Polizeiauto mitfährt. Und dass man auf zweispurigen Stassen auch die mittlere nutzen kann, ist ja wohl klar. Überhaupt sind mehrspuhrig geführte Strassen völlig überbewertet. Da kann man die überzähligen Spuren ja gleich zum Parkplatz umfunktionieren. Auch wenns deren 3 sind und es uns schleierhaft ist, wie diejenigen auf der mittleren Spur je wieder weg kommen (so gesehen auf Penang). Wir hingegen ziehen die bewachten, gebührenpflichtigen Parkflächen vor. Vor der Ausfahrt werden die Parktickets durch einen Angestellten in den Automatenschlitz gesteckt. Auch mit den Tickets der zahlreichen Seilbahnen verhält es sich so. Andere Länder, andere Sitten und Arbeitsplätze werden so auch noch geschaffen.

Essen ist für mich im ferneren Ausland so eine Sache. Wenig experimentierfreudig und vegetarisch. Nicht immer ganz einfach. Die malayischen Küche bietet zwar eine grosse Auswahl an Köstlichkeiten, auch ohne Fleisch und Fisch, aber die Anwendung der Rezeptur ändert sich von Garküche zu Garküche, von Familienrezept zu Familienrezept. So kann durchaus die Sosse aus pürierten Meeresfrüchten bestehen, was für den Malayen in keinem Widerspruch zu vegetarischer Kost steht. Aber im allgemeinen essen wir sehr gut, unglaublich günstig und westliche Alternativen werden notfalls auch immer angeboten. Gelernt haben wir, auf Sonderwünsche zu verzichten. Schon der Wunsch nach einer zusätzlichen Serviette überfordert in der Regel das Personal und führt zu ungeahnter Aufregung und Betriebsamkeit ohne Ergebnis. Und (auch gelernt) Toilettenpapier dabei zu haben (ersetzt notfalls auch die fehlende Serviette). Üblicherweise gibt es am stillen Örtchen nur einen ans Wasser angeschlossenen Schlauch. Interessant finden wir, dass viele Hotelgäste (vorwiegend jene asiatischer Herkunft), ganz nach dem Vorbild der Einheimischen ihre Abend Mahlzeiten in unzähligen dampfenden Tüten von den Night- und Foodmarkets holen um das Essen im Zimmer zu geniessen. In den westlichen Hotels findet man eine kunterbunte Ansammlung von Menschen verschiedenster Herkunft sowie Staats- und Religionszugehörigkeit. Die Malayen selbst tragen meist westliche Kleidung, die Frauen oft ein Kopftuch (sollte ich mir vielleicht auch überlegen. Schliesslich spielen dann ‚Bad-Hair-Days‘ keine grosse Rolle mehr und die hab ich hier, Stichwort ‚hohe Luftfeuchtigkeit‘, praktisch täglich 🙄). Beim Frühstück erscheinen die meisten Kinder im Piji. Auch die Grösseren. Unsere bis jetzt (noch) nicht. Beim Schwimmen bedecken viele ihre Haut mit mehr als nur Badehose oder Bikini. Aber das ist teilweise wohl auch der starken Sonneneinstrahlung geschuldet. Im allgemeinen sind die Menschen hier sehr freundlich und hilfsbereit. Unser Aufenthalt in diesem Land gestaltet sich kurzweilig und das Reisen ist einfach. Wir geniessen es! In diesen Sinne: Cheers und beste Grüsse nach Hause.

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