Wasserpark – Dschungel – Trauminsel

14.04. – Bukit Merah
Heute besuchten wir den Waterpark in Bukit Merah. Dieser wird vorwiegend durch Einheimische bevölkert und bietet neben Wellenbad und diversen (Splash-)Pools einge Wasserrutschen. Die Sicherheitsmassnahmen sind ziemlich übertrieben, so dass wir Timon nur mit viel Überredungskunst und ein paar Schummeleien überhaupt auf die harmlosen Rutschen bekamen. Mangels besseren Alternativen mussten wir schliesslich zum ersten mal in diesen Ferien in einem wirklich miesen Hotel übernachten. Für diese eine Nacht gings.

15.04. Royal Belum
Um so grösser war unsere Freude, als wir tags darauf unser Lager im Nationalpark Royal Belum bezogen. Nachdem wir gleich nach dem Frühstück erst noch mit dem Boot die Orang Utan Insel aufgesucht haben (sehr schön und informativ ist das gewesen. Hinter Gitter sind überigens die Besucher, die Affen können sich auf der Insel frei bewegen)…

…fuhren wir ca. 3 Stunden Richtung Osten ins Landesinnere. Dort, mitten in einem national Forest, hatten wir, nur zwecks Zwischenstopp, eine Übernachtung gebucht. Zum Glück hatten wir noch den ganzen Nachmittag zur Verfügung. Es war einfach traumhaft. Alles.

16.04 – Perhentian
Nach weiteren 3 Stunden Fahrt erreichten wir Kuala Besut. Ursprünglich wollten wir an den Lake Kenyir im grössten und ältesten Nationalpark des Landes, dem Taman Negara. Allerdings ist man dort abgängig von Touren- und Unterkunftsanbietern da die meisten Sehenswürdigkeiten und Schlafmöglichkeiten nur auf dem Wasserweg erreichbar sind. Unsere Kontaktaufnahme einige Tage zuvor blieb unbeantwortet, weswegen wir uns spontan umentschieden und eines der letzten freien Zimmer auf der Insel Perhentian gebucht haben. Wir sollten diesen Entscheid nicht bereuen. Nach einer rasanten Fahrt übers Meer (Flug würde es noch besser beschreiben) erreichten wir nach etwa 40 Minuten unser Resort, welches wunderbar eingebettet in Palmen direkt Strand liegt.


17.04.
Mit viel Gemurre seitens der Kinder packten wir am nächsten Morgen unseren Tagesrucksack um durch den Dschungel auf die andere Seite der Insel zu spazieren. Die erste Herausforderung bestand darin, den Trampelpfad, welcher gemäss Aussage eines Einheimschen während etwa 40 Minuten über den dicht bewachsenen Hügel zum anderen Ufer führen sollte, zu finden. Schliesslich unterwegs wurde es uns dann irgendwann schon ein bisschen mulmig zumute, als der Weg immer schlechter begehbar wurde. Der Blick aufs Navi zeigte nach 30 Minuten etwa einen Drittel der Wegstrecke an (wobei auf der Online-Karte kein Weg eingezeichnet war).

Unsere Sandalen hatte ich im Schlamm und Sumpf längst abgeschrieben und Timon musste von David über längere Streckenabschnitte getragen werden. So mühten wir uns bei etwa 35 Grad im Schatten ab, bis endlich zwischen den Bäumen ein Fleck türkisblaues Meer durchschimmerte. Yeah! Geschafft! Belohnt wurden wir mit einem praktisch Menschenleeren, weissen Sandstrand, klarem Wasser und Idylle pur. Zurück nahmen wir dann einige Stunden später ein Wassertaxi. Die Kinder bekamen dann auch das grösste und wohlverdienteste Glacé aus der ganzen Gefrierbox. Wobei wir uns im Rückblick ja schon einig waren,  dass wir alle Zusammen ein cooles Abenteuer erlebt haben 😎👍

18.04.
Dito Tag vorher, abzüglich Dschungeltrekking dafür plus leichter Sonnenstich meinerseits.


19.04. Kuala Terengganu
Heute mussten wir diesen wunderbaren Fleck Erde leider wieder verlassen. Allerding nur um uns ein kleines bisschen Richtung Süden zu bewegen. In Kuala Terengganu übernachten wir um morgen zuerst unser Mietauto zurück geben und dann das nächste Boot nach Pulau Redang nehmen. Und ja, ich bin langsam ein bisschen schreibmüde 😊

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