Joshua Tree National Park. Wow!

Auf der Fahrt zum Joshua Tree National Park wurde das Wetter immer besser. Ausserdem veränderte sich die Landschaft schon vor dem Park auf eindrückliche Art und Weise. Es sah aus, als hätten Riesen aus sehr grossen, rundlichen Steinen gigantische Steinhaufen gebaut. Unsere Kinder glauben jetzt noch, dass es (natürlich nur ganz, ganz liebe) Riesen waren. Wenige Fahrminuten vor dem Parkeingang besuchten wir das entsprechende Visitor Center und erfreuten uns einmal mehr an der üblichen etwas komplizierten aber überaus charmanten und freundlich amerikanischen Art der dortigen Mitarbeiter:
M: „May I help you, Sir?“
D: „Yes, we’d like to buy the Anual National Park Pass“
M: „Oh, great, you will be served right next after this gentlemen“ (er weist auf den Herrn vor uns)
D: „Yes, thank you very much for that information“ (darum stehen wir ja in dieser Kolone, soviel haben wir doch immerhin schon mitbekommen ;-))
Dann wird noch ein kurzer netter Smalltalk betrieben, der hilfsbereite Mitarbeiter, welcher aber offensichtlich selbst keine Jahrespässe verkaufen kann/darf, präsentiert noch stolz seinen deutschen Wortschatz, und dann kommen wir an die Reihe.

Bei der Einfahrt in den Park kommen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Wie bloss ist es möglich, dass diese riesigen, runden, manchmal überhängenden Steine (einige mit dem Durchmesser von mehr als einem Meter) nicht von den darunter liegenden Steinenformationen herunterrollen.

Unzählige Stopp- und Fotogelegenheiten liessen wir auf dem Weg zu unserem Campingplatz aus, da wir diesen nicht vorreservieren konnten und daher nicht zu spät da sein wollten um noch einen guten Platz zu ergattern. Dies gelang uns dann auch und nach einer kurzen Mittagsmahlzeit, machten wir uns auf, zur kurzen Wanderung zum impossanten Skull Rock.

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Bei eisiger Kälte wachten wir am nächsten Morgen auf und kuschelten uns alle noch eine ganze Weile im „Elternschlafzimmer“ zusammen. Danach gabs Frühstück und dann gings zum Hidden Valley Trail. Fantastisch! Mutterseelenallein wanderten wir auf dem eindrücklichen Weg, umgeben von den typischen Gesteinsformationen und einer eindrücklichen Flora und Fauna. Der dem Park Namengebende Joshua Tree ist allgägenwärtig und sieht aus wie eine Mischung aus Baum und Kaktus. Sogar den Kindern hats gefallen und ganz nach dem Vorbild von Luis und Joya (danke!!) wurden die knapp 1.6 mls fast ganz ohne meckern marschiert. Erst kurz vor dem Ende des Weges hat sich Timon bei einem Sturz das Knie aufgeschlagen. War ja auch erst das dritte mal innerhalb unserer nun doch schon 6 Tage dauernden Camperreise 😮

Danach fuhren wir noch einige der am Vortag verpassten Sehenswürdigkeiten ab (wobei Timon den Rest verschlief). Den Nachmittag verbrachten wir mit relaxen, klettern, schlafen, lesen und spielen auf unserem wunderschön gelegenen Campingplatz. Gegen Abend wurde es wieder ungemütlich windig, was uns zwar nicht vom grillieren, aber dann doch vom geniessen des Abendessens draussen abhielt.

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Morgen gehts weiter, teilweise über die historische Route 66, nach Kingman.

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