Lake Powell, Antelope Canyon und Horseshoe Bend

Gemütlich fuhren wir an diesem Morgen aus dem Grand Canyon NP heraus. Unterwegs gab es nochmals zwei Stopps mit phänomenaler Aussicht, einer davon am berühmten Desert View Point mit dem Desert Tower. In letzterem finden sich viele Zeichnungen und Symbole der Navajas.

Dannach hiess es ByeBye du atemberaubender Grand Canyon, bis vielleicht wenn überaupt in vielen, vielen Jahren wieder einmal (wäre aber auf alle Fälle nochmals eine Reise wert).

Die Weiterfahrt führte dann erst mal durch eher langweilige Steppe bis wir in die Nähe von Page beim Lake Powell kammen. Da veränderte sich die Landschaft wieder auf eindrückliche Art und Weise. Hoch ragten die roten, impossanten Sandsteinfelsen in die Höhe und die Strasse führte manchmal mitten zwischen zwei solchen Hügeln durch.

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Die Fahrt ging weiter, mit kurzem Stopp in Page, über den Colorado River am Glenn Canyon Damm zum Lake Powell und unserem Camp Ground im Glenn Canyon National Park. Ein richtig komfortabler Campingplatz. Und wunderbar herrliches T-Shirt Wetter. Schon beim Check-In standen ein paar Leute in Badebekleidung rum.

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Am nächsten Morgen stand erst einmal der spektakuläre Antelope Canyon auf dem Programm. Über eine steile Treppe gings den schmalen Eingang zum Lower Canyon hinunter. Das Bild, das sich uns unten bot ist unbeschreiblich. Es fühlt sich an, als wäre man mitten in einem weichgeichneten Gemälde, bestehend aus warmen Rot- und Brauntönen. Es haut einem fast um ab dieser Schönheit. Und das obwohl man sich inmitten einer riesigen Horde Touristen befindet. Nuria wurde dann auch gleich von einer Koreanischen Familie für die Dauer der Tour adoptiert. Ich glaube diese irgendwie süssen Leute haben noch nie in ihrem Leben zuvor ein blondes Mädchen mit hellen Augen zu Gesicht bekommen 😍.

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Überhaut ist es auffallend wie oft wir hier in den USA auf unsere Kinder angesprochen werden (nein, nicht was man jetzt denken könnte, es ist immer nur positiv 😉 ). Schon als wir vor dem Eingang zum Antelope Canyon auf unsere Tour warteten, kam eine ältere Amerikanerin und verkündete wir hätten uns das Geld für die Tour ruhig sparen können. Etwas schöneres als unsere Kinder würden wir nämlich auch dort unten nicht zu Gesicht bekommen. Schmelz. Na ja, im Rückblick bin ich mir da nicht so ganz sicher 😀 . Es war wirklich sagenhaft.

Am Ende der Tour demonstrierte uns der Guide auf eindrückliche Art und Weise, wie der Canyon entstanden ist.

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Dannach fuhren wir zum nahe gelegenen Antelope Point, wo wir die Füsse badeten und Timon unfreiwillig ein Vollbad inkl. Kleidung nahm.

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Später am Nachmittag gings nochmals mit dem Boot in den Canyon um auch noch einen andere Sicht auf die steilen Felswände und eindrücklichen Sandsteinformationen zu geniessen.

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Dann noch ein kurzer Walk auf der Brücke vor dem Glenn Canyon Damm.

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Nach diesem anstrengenden Tag waren alle müde und eine extrem gesunde Mahlzeit im Pizze Hut (wieviel Käse passte eigentlich auf so eine Pizza? Und wie dick darf der Pizzateig sein, damit er gerade noch so in den Mund passt?) rundete den Tag ab 😮

Der Parkplatz in der Nähe des Horseshoe Bend war schon einigermassen gefüllt, als wir Tags drauf dort mit unserem Riesenschiff ein Plätzchen zum Parkieren suchten. Über sandige Wege gings erst hinauf und dann wieder hinunter. Den Fluss, tief unten in der Schlucht mit dem namengebenden Hufeisenförmigen Verlauf an dieser Stelle, konnte man aber erst unmittelbar am Abgrund erkennen. Und was für ein Abgrund! Ohne irgendwelche Sicherungen oder Absperrungen gehts einfach mal so 300m in die Tiefe. So ganz wohl ist einem da nicht, wenn man die Kinder mit sonnencremeglitschigen Händen versucht festzuhalten. So wechselten wir uns ab und genossen jeweils alleine den Blick in die Tiefe. Und was für einer. Es ist wirklich sagenhaft, was für ein Bild sich an der Kante zur Schlucht bietet. Wenn auch so ein Irrer, welcher mit Flip Flops unterhalb der Felskante herumkletterte ein bisschen ablenkte, liess sich der unbeschreibliche Ausblick doch nicht trüben.

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Der Rückweg 😉

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Den Nachmittag verbrachten wir dann mit plantschen im Pool und ersten Versuchen etwas gegen unseren doch immer noch sehr käsigen Teint zu unternehmen.

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Ein Gedanke zu „Lake Powell, Antelope Canyon und Horseshoe Bend“

  1. hallo zäme
    endlich endlich chum ich mal dezue zluege was ihr so machet!!! Es gseht super us…………!!! Geniesst es……..es wird sicherlich für eu mega schnell umegah und de Alltag chunnt wieder zrugg. Ganz en liebe Gruess us Wil Downtown

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