Zion National Park

Tags drauf gings zum nicht allzu weit entfernten Zion National Park. Zur Abwechslung war für einmal nicht nur die Umgebung rot, sondern auch die Strasse.

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Und etwas Aufregung war dann doch auch noch dabei. Für eines der beiden Tunnels, welche wir durchfahren mussten, war nämlich unser Motorhome zu hoch. Zumindest wenn wir dies standesgemäss auf unserer Seite der Strasse hätten durchfahren müssen. Aber….kein Problem. Für ein paar Dollars wird einfach der Gegenverkehr gesperrt und man durchfährt das ca. 1 Meile lange Tunnel genau in der Mitte.

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Unsere wunderschön gelegene Campsite befand sich dirket am Virgin River. Innerhalb der ersten 5 Minuten machten wir schon Bekanntschaft mit mehreren Eichhörnchen, einem Reh und einigen Lizards.

Wir hatten ausserdem direkten Zugang zum vorgelagerten Sandstrand, welcher zur Freude der Kinder von einem kleinen Bächlein durchzogen war. Den ganzen Nachmittag verbrachten wir an diesem herrlichen Platz….die Kinder am buddeln und plantschen, ich mit einem spannenden Buch, David am schlafen 😉

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Irgendwann stellten wir dann auch noch fest, dass wir am Camper wohl besser das Fliegengitter schliessen, ansonsten hat man drinnen schnell, zwar süsse, aber trotzdem ungebetene Gäste in Form von Eichhörnchen.

Am nächsten Tag war ein grosser Wandertag für uns. Erst mal gings mit dem Parkshuttle zur Zion Lodge. Von dort aus führte ein teilweise steiniger und steiler Trail zu den verschiedenen Emerald Pools. Ganz zum Vergnügen der Kinder durfte bei jeder Pause nach Lust und Laune „götsched“ werde.

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Nuria ging den ganzen Weg nach oben alleine. Und ich!! trug Timon den ganzen Weg hoch und wieder runter. Und weil sich das so wunderbar schreibt, gleich nochmals: ICH!! trug Timon den ganzen Weg 😉 . Wieder zurück bei der Lodge gab es Mittagessen

und danach zur Feier des Tages noch eine zweite Wanderung dem Fluss entlang. Da meine Füsse nach einer Weile wegen der Druckstellen zu streiken anfiengen, gings barfuss weiter, was wunderbar funktionierte. Wohingegen andere auf der ganzen Linie streikten 😉

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Die Rückfahrt mit dem Parkbus hatte es dann noch in sich. Nur so viel: niemandem, aber auch wirklich überhaupt gar niemandem in diesem ganzen Bus wäre es wohl in den Sinn gekommen unseren Sohn als süss zu bezeichnen 😮

Zurück auf dem Campingplatz lernten wir dann unsere neuen Schweizer Nachbarn kennen. Zu unserer aller Freude verstanden wir uns sehr gut und ihre beiden Buben waren jeweils im gleichen Alter wie Nuria und Timon. Die beiden „Grossen“ haben gleich auf Anhieb Freundschaft geschlossen (so schnell wie an diesem Tag ist Nuria sonst bloss mit dem Essen fertig, wenn sie danach mit Joya oder Ekaterina spielen kann). Wir hatten einen sehr gemütlichen Abend (danke nochmals!).

27.5.2015

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