Sequoia National Park

Wirklich impossant! Wenn diese Bäume, welche bis zu 3500 Jahre alt sind, doch nur sprechen könnten. Wobei….was haben sie wirklich gesehen? Andere Bäume! Wilde Tiere! Vielleicht gelegentlich mal einen Menschen? Bis die Gegend zum National Park ernannt wurde und die Menschen in Scharen herbeipilgerten. Aber eindrücklich ist das Ganze schon. Und über mehrere Tausend Jahre gibts wohl auch bei einem gemütlichen Leben doch die eine oder andere spannende Episode.

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Als wir an diesem Morgen bei unserem Campingplatz auf den Park Shuttle warteten, leistete uns eine ganze Schulklasse Gesellschaft. Hmmm, nicht gerade das worauf wir aus waren, wenn wir darauf hofften irgendwelche Wildtiere zu sehen. Also liessen wir die Haltestelle, welchen die Truppe nahm, aus und stiegen wenig später aus um zum General Sherman Tree zu gelanngen, dem nach Volumen grössten bekannten Baum Weltweit. Man kriegt den Eindruck, dass ein ganzes Hotel in dessen Stamm Platz finden würde.

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Die Bäume hinter unserem Haus werden mich künftig wohl irgendwie an etwas gross geratene Zahnstocher oder so erinnern…

Danach genossen wir fast mutterseelenalleine den Congress Trail, an dessen Route die Bäume nach politischen Gremien benannt sind. Ein wunderschöner Trail, welcher über diverse Bächlein und unter einigen Baumstammtunnels hindurchführte. Auch die Kinder waren begeistert.

Beeindruckt haben uns auch die vielen teilweise verkohlten Sequoia Bäume, welche aber trotzdem stark und gesund wirkten. Später haben wir gelesen, dass immer mal wieder Brände wüteten, diese jedoch den Sequoias oft nicht allzuviel anhaben konnten. Die Baumstämme haben einen einigermasssen Brandresistenten Kern. Der durch das Feuer ausgelichteten Wald verschafft den Überlebenskünstlern dann zudem mehr Sonnenlicht und Wasser, was das Wachstum wiederum fördert.
Um uns später für den Big Tree Trail zu stärken, gabs beim Start, einem lauschigen Plätzchen bei einer Lichtung, erst mal ein Picknick.

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Danach liefen wir den Rundweg, wobei wir sogar aus einiger Entfernung einen Schwarzbären beobachten konnten.

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Um auch noch etwas für unsere Fitness zu tun, stiegen wir dann am Nachmittag die 400 Stufen zum Moro Rock hinauf. Die Kinder wieder einmal schlafend auf dem Rücken 😉 .

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Oben angekommen konnten wir uns die phänomenale Aussicht leider nur vorstellen, da sich der strahlend blaue Himmel in eine graue Suppe verwandelt hatte. Da es auch etwas nach Regen roch, machten wir uns ziemlich rasch wieder an den Abstieg.

Auf der Busfahrt zurück, traffen wir dann gleich mehrere Schweizer Familien und wer hätte das gedacht…. alle hatten ein Kind, welches im Sommer eingeschult (Kindergarten) wird 🙂

So ganz anders als am Vorabend grillierten wir dann am Abend bei grauem Himmel und kühlen Temperaturen. Geschmeckt hat’s trotzdem.

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